Seminar
Moderationsausbildung in derTechnology of Participation (Teil 1)
Die Technology of Participation (ToP) ist eine Methode, die Moderation, Gesprächsführung sowie Elemente des Projektmanagements auf einfache und wirkungsvolle Art und Weise vereinigt. In der Praxis hat sich gezeigt, dass die Methode sich sehr gut für die Arbeit gewerkschaftlicher Gruppen eignet und mit Erfolg in SchülerInnenvertretungen und (Jugend-) Projekten angewendet wird, bei denen die Partizipation aller von großer Bedeutung ist. Sie ist für all jene interessant, die sich in und für Gruppen engagieren und Beteiligung fördern wollen.
Ausbildung
ToP besteht aus drei Bausteinen:
Mit der Austauschmethode werden Gruppendiskussionen so strukturiert, dass sich alle mit ihren Gedanken und Gefühlen einbringen können.
In einem Konsens-Workshop können in kurzer Zeit vielfältige Ideen zu einem Thema gesammelt, gegliedert und zusammengeführt werden.
Die Aktionsplanung hilft, in einer Gruppe Aktionen so zu planen und durchzuführen, dass alle – je nach Kompetenz und Interesse – verschiedene Aufgaben sowie Verantwortung für den Erfolg übernehmen.
Im Rahmen der Moderationsausbildung können die einzelnen Bausteine der ToP erlernt und ausprobiert werden. Nähere Informationen zur Ausbildung können unter jugend
bildung@dgb-bildungswerk.de oder 023 24 / 508 – 480 erfragt werden.
Woher kommt ToP?
ToP wurde in den 1970er Jahren in den USA vom Institut of Cultural Affairs entwickelt. Die Bertelsmann Stiftung hat die Methode im Rahmen eines Projekts zur Förderung von Jugendbeteiligung in den letzten Jahren gemeinsam mit Kooperationspartnern (unter anderem der DGB-Jugend) für den deutschen Bildungsmarkt adaptiert. Als Ergebnis liegt ein deutschsprachiges Methodenhandbuch vor. Unser Kooperationspartner, das Institut zur Förderung von Partizipation und Demokratie (IPD), zertifiziert die Ausbildung. Sobald die Methoden in der Praxis angewendet und reflektiert wurden, ist eine Zertifizierung als ToP-ModeratorIn möglich. Die genauen Kritierien können bei uns erfragt werden.
Für Aktive in der gewerkschaftlichen Jugend(bildungs)arbeit gibt es zusätzlich bezuschusste Plätze in begrenzter Anzahl. Die Kostenbeteiligung für diese Personen ist jeweils in Klammern angegeben.

